Leben in Bergen

den Alltag in Bergen meistern und verbessern

Der Fachärztemangel wird in den nächsten Jahren auch Bergen erreichen. Deshalb wird es eine meine Hauptaufgaben sein, mich dafür einzusetzen, dass die gesundheitliche Grundversorgung in Bergen gesichert bleibt. Hierzu gehört auch die Entwicklung von gesundheitswirtschaftlichen Konzepten unter Einbeziehung des Sana-Krankenhauses und der bereits niedergelassenen Ärzte.

Wer Kinder hat und berufstätig ist, kennt das Problem: Die Arbeitszeit endet um 18 Uhr oder später und die Kinderbetreuungseinrichtungen schließen bereits um 17 Uhr. Besonders sind davon in Schicht arbeitende Eltern und Alleinerziehende betroffen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Öffnungszeiten von Kita und Hort verlängert werden. Das ist nicht nur für Kinder und Eltern wichtig, sondern auch für den Wirtschaftsstandort Bergen, da Arbeitnehmer /-innen den Unternehmern flexibler zur Verfügung stehen.

Steigende Schülerzahlen in den nächsten Jahren stellen unsere Schulen räumlich vor eine Herausforderung. Ich werde gemeinsam mit den Schulen und den politischen Vertretern und der Verwaltung ein Gesamtkonzept für den Schulstandort Bergen erarbeiten und die entsprechenden räumlichen Voraussetzungen schaffen. Die Probleme und Raumengpässe müssen benannt und behoben werden!

Zu der räumlichen und sächlichen Ausstattung unserer Schulen gehört auch die personelle Ausstattung. Hier haben wir als Stadt zwar keinen Einfluss auf zu besetzende Lehrerstellen, da dies Aufgabe des Landes Mecklenburg-Vorpommern ist. Ich werde mich aber dafür einsetzen, dass jede Schule unabhängig von laufenden Förderprogrammen einen Schulsozialarbeiter bekommt. Da Förderprogramme nur über einen bestimmten Zeitraum laufen und dann enden, ist es zum einen für die angestellten Schulsozialarbeiter unzumutbar, jeweils nur ein befristetes Arbeitsverhältnis zu bekommen. Zum anderen ist die Stelle des Schulsozialarbeiters dringend an unseren Schulen notwendig und verlangt Kontinuität.

Bergen muss barrierefrei werden. Viele Gehwege sind für Senioren und Behinderte nur schwer und unsicher begehbar. Die zahlreichen Gefahrenquellen – auch im fließenden Straßenverkehr – müssen beseitigt werden. Ich werde mich dafür einsetzen, dass ein gesamtstädtisches Konzept erstellt wird, in dem auch die Sicherheit unserer Schulwege geprüft und umgesetzt wird.

Bergen muss sich auch touristisch mehr einbringen. Hierzu gehören nicht nur die Entwicklung und der Ausbau von Rad- und Wanderwegen unter Einbeziehung der Nachbargemeinden. Bergen hat im Amtsbereich viele traumhaft gelegene Gemeinden. Diese gilt es gemeinsam und geschlossen zu vermarkten.

Bergen muss wieder mehr Grünflächen bekommen. In vielen Bereichen (Bergen-Süd, Rotensee, Rugard, Raddas) sind Baumfällungen vorgenommen worden. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu Nachpflanzungen kommt und insgesamt auch im Bereich der Innenstadt mehr Bäume und Grünflächen geben wird.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass Bergen auch kulturell mehr zu bieten haben wird. Zum einen müssen wir unsere gute Voraussetzungen, wie z.B. die Rugardbühne nutzen und vermarkten. Hierzu gehören nicht nur Konzerte, sondern beispielsweise auch „Sommerkino in der Rugardbühne“. Zum anderen muss das Bergener Museum durch Wanderausstellungen und erlebbare Ausstellungen für Kinder und Jugendliche interessanter werden.

Zu den Aufgaben einer Bürgermeisterin gehört auch die Sicherung des Brandschutzes. Ebenso wichtig wie die technische Ausstattung ist die personelle Ausstattung. Oberstes Ziel der Jugendfeuerwehr ist die Übernahme in die aktive Wehr. Leider sind in den letzten Jahren die Zahlen der Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr rückläufig. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Nachwuchssuche durch Kooperationen mit z.B. Grundschulen und Vereinen neue Wege findet und vereinfacht wird. Auch die aktive Wehr muss personell gut ausgestattet sein. Hier müssen auch gemeinsam neue Wege gefunden werden, den Brandschutz in Bergen zu sichern.

Das Ehrenamt ist zum wesentlichen Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Ohne Ehrenamt würde vieles in unserer Stadt nicht funktionieren. Insofern gilt es, das Ehrenamt nicht nur zu würdigen, sondern auch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen, um ein gelungenes Stadtleben aufrecht zu erhalten. Hierzu werde ich regelmäßig Gespräche mit Vereinen führen, um die für sie richtige Unterstützung geben zu können.